Subjektive Objektivität ist ein großes Thema des theatralen Berufs. Um gesehen zu werden muss ich das leben was ich auf der Bühne tue! Training ist eine Hilfe um Wege zu finden, das zu leben, was ich auf der Bühne tue.
Nikša Eterović
Die eigene Bilderwelt nicht nur versteckt im Kopf zu tragen, sondern einem Team zu vermitteln und mit dessen Hilfe gemeinsam zu realisieren – das ist die Kunst der Regie. Wer über verschiedene Bereiche die letzte Entscheidung treffen will, muss deren Funktion und Fundamente kennen. Das gilt für Schauspiel, Technik, SpielRaum (Bühne, Kostüm, Licht, Maske) und Dramaturgie. Auch mit der Geschichte des eigenen Berufs und den verschiedenen Regiestilen sollte man vertraut sein, um sich ihrer bedienen zu können.
Das Regiestudium an der theakademie ist auf die praktische Inszenierungsarbeit ausgerichtet. Ab dem 2. Semester inszenieren die Studierenden eigenständig und präsentieren ihre Regiearbeiten öffentlich. Diese Inszenierungen, deren Proben von einem Coach begleitet werden, spielen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des Studiums. Regiestudenten haben die Aufgabe, in der Arbeit mit Schauspielstudenten zu einer eigenen künstlerischen Handschrift zu finden.

